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Neues von den RED DEVILS

23:7-Sieg gegen ersatzgeschwächte Nackenheimer vor ausverkauftem Haus

So voll wie am Sonntagabend hatte man die Römerhalle in Neckargartach schon lange nicht mehr erlebt. 900 begeisterte Zuschauer, unter denen zahlreiche Ringsport-Neulinge zu finden waren, verwandelten die Heimstätte der RED DEVILS Heilbronn in ein Tollhaus und feierten einen 23:7-Sieg ihres Teams in der Bundesliga Südwest gegen den SV Alemannia Nackenheim. Auch wenn die RED DEVILS weiterhin auf die angeschlagenen Pascal Eisele und Valentin Lupu verzichten und der Tabellenvierte aus Rheinhessen mit Osman Kubilay Cakici und Zoltan Levai zwei seiner Punktegaranten ersetzen musste, bekamen die Zuschauer guten Sport geboten.

Unter den Augen des Olympiasiegers von 1984, Pasquale Passarelli, gerieten die RED DEVILS nach dem ersten Kampf mit 0:1 in Rückstand. Zwar hatte Cornel Predoiu im Kampf gegen Ahmed Al-Faradj die erste Wertung des Abends zugesprochen bekommen, doch geriet der Rumäne nach vier Minuten in den Rückstand und unterlag am Ende mit 4:5 Punkten.

Dafür trumpfte im zweiten Kampf des Abends in der Klasse Freistil bis 130 Kilogramm Stefan Kehrer gegen Robin Ferdinand auf. Nach überstandener Prüfung ging der amtierende Deutsche Meister merklich befreit auf die Matte und konnte seinen Gegner mit einem 7:3-Punktsieg in die Schranken verweisen.

Im 61kg Freistil baute Levan Metreveli den 2:1-Vorsprung der RED DEVILS auf 5:1 aus, nachdem er Bayram Shaban mit einem 16:6-Punktsieg in die Schranken verwiesen hatte.

Mit Spannung war dann das Duell von Etka Sever gegen Denis Kudla erwartet worden. Die beiden 98-Kilogramm-Kraftpakete egalisierten sich in den ersten drei Minuten komplett, ehe sich nach der Pause ein Punktsieg von Denis Kudla abzeichnete. Obwohl Etka Sever eine starke Leistung auf die Matte brachte, konnte der Olympia-Dritte und WM-Zweite am Ende einen 7:0-Punktsieg landen und auf 5:3 verkürzen.

Mit demselben Ergebnis konnte Aurelian Leciu vor der Pause gegen den sehr passiv ringenden Ibrahim Fallacara gewinnen, so dass die RED DEVILS zur Pause mit 7:3 führten.

Nach der 30-minütigen Unterbrechung erlebten die Zuschauer dann fünf Kämpfe, die im Rekordtempo absolviert und durchgehend mit Vier-Punkte-Wertungen entschieden wurden. Als erstes begeisterte Taimuraz Friev das Publikum mit einem Schultersieg gegen Yordan Kungalov nach 92 Sekunden zum Stand von 11:3. Auch Julian Meyer kannte mit seinem Gegenüber Ali Can Cakici kein Erbarmen. Er benötigte 3:53 Minuten um mit 17:0 einen Technischen Überlegenheitssieg zu feiern.

Im siebten Kampf des Abends musste Fabian Fritz, der in der Klasse Griechisch-Römisch bis 80 Kilogramm erneut den nach seiner Grippe immer noch nicht vollständig genesenen WM-Dritten Pascal Eisele ersetzte, die Technische Überlegenheit des bärenstarke Polen Arkadiusz Kulynycz anerkennen.

Dann folgte der erste Auftritt von Weltmeister Frank Stäbler im Trikot der RED DEVILS Heilbronn. Doch statt des angekündigten Topduells gegen den U23-Europameister Zoltan Levai aus Ungarn mussten sich die Zuschauer mit einem Showkampf gegen den 17-jährigen Bekir Demir begnügen, den Stäbler in 1:47 Minuten mit 15:0 besiegte. Was die jubelnden Fans zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Demir hatte vor dem Kampf mehr als die in seiner Gewichtsklasse erlaubten 75 Kilogramm auf die Waage gebracht, so dass Stäbler eigentlich gar nicht mehr hätte kämpfen müssen, um die vier Punkte für sein Team zu holen. Dennoch zog Stäbler sämtliche Register und begeisterte die Zuschauer mit spektakulären Aktionen.

Der letzte Kampf dauerte dann gerade mal noch 23 Sekunden, ehe Christian Maier seinen Gegner Danilo Bauer auf die Schulter gelegt hatte. Der Schlussakt zum 23:7-Sieg.

„Wir wollten heute nach zuletzt zwei Niederlagen in die Erfolgsspur zurückfinden – das ist uns gelungen“, freute sich Trainer Marcus Mackamul über die zwei Punkte seines Teams. Gleichzeitig bedauerte der Coach das Fehlen von Osman Kubilay Cakici und Zoltan Levai auf Seiten der Nackenheimer: „Levai gegen Stäbler und Cakici gegen Maier, das wären tolle Kämpfe für die Zuschauer gewesen. Aber wir hatten das ja zuletzt auch miterlebt – wenn Athleten ausfallen, muss man auf die Leute zurückgreifen, die man zur Verfügung hat.“

Am kommenden Samstag müssen die RED DEVILS um 19.30 Uhr beim Tabellenletzten ASV Urloffen antreten, ehe zum Ende der Hauptrunde am 25. November die RKG Freiburg 2000 in der Römerhalle gastiert.

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