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Neues von den RED DEVILS

Knappe Niederlage in Mainz – RED DEVILS rutschen auf Platz 3

Mit einer starken Teamleistung hielten die RED DEVILS Heilbronn den Spitzenkampf beim ASV Mainz 88 bis zum Schluss offen, mussten sich am Ende dann aber doch gegen den ungeschlagenen Tabellenführer mit 13:17 geschlagen geben.

Wie bereits im Vorfeld befürchtet, musste Trainer Marcus Mackamul nochmal auf Frank Stäbler und Pascal Eisele verzichten. Während Letzterer nach überstandener Grippe sein Team vom Mattenrand unterstützte, kämpft Stäbler von zuhause mit Antibiotika gegen eine bakterielle Infektion an. „Er hat mir Bilder davon geschickt“, so Marcus Mackamul, „das wäre unverantwortlich gewesen, wenn wir ihn so auf die Matte gelassen hätten.“

So rückten erneut Fabian Fritz und Christian Fetzer ins Team, die beide in der jeweils höheren Gewichtsklasse antraten, um Stäbler und Eisele zu ersetzen. Für den verletzten Valentin Lupu trat im Griechisch-Römisch bis 57 Kilogramm Cornel Predoiu an. Dieser musste gleich im ersten Kampf gegen Eldaniz Azizli aus Aserbaidschan, seines Zeichens Juniorenweltmeister von 2012, auf die Matte. Der Mainzer benötigte dann auch nur 49 Sekunden, um sich gegen Predoiu mit Technischer Überlegenheit durchzusetzen und den Tabellenführer mit 4:0 in Führung zu bringen.

Das Duell der Deutschen Meister konnte im Anschluss Stefan Kehrer für sich entscheiden. Beim Stand von 2:1 für seinen Gegner Gabriel Stark konnte Kehrer acht Sekunden vor dem Ende des Kampfes zum 2:2 ausgleichen und aufgrund der letzten Wertung für die RED DEVILS auf 4:1 verkürzen.

Auch bei Recep Topal (61kg Freistil) standen die Zeichen zunächst auf Punktsieg, doch gab er in der letzten halben Minute eine 2:1-Führung aus der Hand. Zwar konnte er eine Sekunde vor dem Ende noch von 2:7 auf 4:7 verkürzen, doch die beiden Punkte gingen an die Mainzer, die dadurch nach dem dritten Kampf mit 6:1 in Führung lagen.

Einen ganz starken Auftritt legte im Greco 98kg Etka Sever hin, der nach 3:50 Minuten bereits mit 13:0 gegen Wladimir Remel in Front lag, es dann aber versäumte, die entscheidenden Punkte zur Technischen Überlegenheit zu holen. Stattdessen verkürzte Remel nach viereinhalb Minuten auf 13:1, und Sever konnte nur noch einen weiteren Punkt zum 14:1-Endstand holen. Die RED DEVILS verkürzten auf 6:4.

Seinen ersten Mannschaftspunkt in der Bundesliga konnte sich im letzten Kampf vor der Pause Aurelian Leciu mit einem 1:0-Dieg gegen Ilir Sefai holen. Bereits nach 19 Sekunden verbuchte er den entscheidenden Punkt, den er bis zum Ende der sechs Minuten verteidigte und sein Team dadurch auf 6:5 heranbringen konnte.

Keine Mühe hatte zum Beginn der zweiten Halbzeit Tamiuraz Friev gegen Ercihan Albayrak. Der 86kg-Freistilspezialist benötigte nur 1:31 Minuten, um das Mainzer Eigengewächs mit 16:0 zu besiegen und die RED DEVILS erstmals in Führung zu bringen (9:6).

Mit einer Knieverletzung musste im nächsten Kampf (71kg Freistil) Julian Meyer gegen den Deutschen Meister Tim Müller antreten. Fast hätte es der aufopferungsvoll kämpfende 25-Jährige sogar geschafft, die Vier abzuwenden, doch konnte Müller nach 5:43 Minuten doch noch die entscheidenden vier Punkte zum 18:2-Sieg holen. Die Gastgeber übernahmen erneut die Führung und gingen mit 10:9 in Front.

Das Highlight des Abends für die rund 40 mitgereisten und begeistert mitfiebernden Fans setzte im Griechisch-Römisch bis 80 Kilogramm Fabian Fritz. Bereits mit 13:0 vorne liegend, schulterte er nach 4:24 Minuten seinen Gegner Ruslan Kudrynets, um die RED DEVILS mit 13:10 in Führung zu bringen.

Zu diesem Zeitpunkt an einen Sieg für die RED DEVILS zu glauben, wäre jedoch vermessen gewesen, mussten sich doch Christian Fetzer und Christian Maier in den letzten beiden Kämpfen mit dem Weltmeister von 2016 und WM-Dritten von 2017, Balint Korpasi, sowie dem Olympia-Dritten, amtierenden Europameister und aktuellen Bundesliga-Topscorer Soner Demirtas auseinandersetzen.

Christian Fetzer spielte gegen Korpasi seine gesamte Routine aus um beim 0:9 nur drei Punkte abzugeben, so dass die RED DEVILS vor dem letzten Kampf des Abends noch ein 13:13 halten konnten. Und auch Christian Maier, der sich nach gerade überstandener Grippe noch geschwächt in den Dienst der Mannschaft stellte, zog gegen den übermächtigen Demirtas alle Register, konnte die Technische Überlegenheit und die damit verbundenen vier Punkte des Gegners nach 3:47 Minuten für die Mainzer jedoch nicht verhindern, so dass die Gastgeber am Ende dieses Bundesliga-Spitzenduell gewinnen und mit 17:13 ihre Tabellenführung ausbauen konnten.

Da parallel die TuS Adelhausen mit einem 22:8-Sieg in Freiburg zwei Punkte holte, sind die RED DEVILS nun auf Platz drei der Tabelle zurückgefallen.

Trainer Marcus Mackamul zeigte sich zwar mit der Gesamtleistung des Teams mehr als zufrieden, weinte jedoch der vergebenen Siegchance hinterher: „Wir haben den Kampf heute nicht am Ende verloren, sondern bereits am Anfang. In unseren Schlüsselkämpfen haben wir es versäumt die möglichen Punkte zu holen. Diese haben uns am Ende gefehlt.“

Mit dem Auswärtskampf in Mainz haben die RED DEVILS nun ihre Serie von vier Auswärtskämpfen in Folge beendet, und sie freuen sich nun auf den nächsten Heimkampf am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Römerhalle.

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