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16:11-Sieg in Freiburg – Fabian Fritz behält die Nerven

Zum Abschluss der Vorrunde haben die RED DEVILS Heilbronn einen bis zum Schlusss hart umkämpften 16:11-Sieg beim RKG Freiburg geholt.

Der Abend begann für das Team von Trainer Marcus Mackamul sehr positiv, denn statt des WM-Zehnten Givi Davidovi sah sich Cornel Predoiu im 57 kg Freistil dessen Ersatzmann Matthias Liebherr gegenüber, der in der letzten Woche noch in der Verbandsliga für die zweite Freiburger Mannschaft im Einsatz gewesen war. Eine klare Sache für Predoiu, der nach 1:47 Minuten seinen ersten Bundesliga-Sieg mit technischer Überlegenheit gewann und die RED DEVILS mit 4:0 in Führung brachte.

Wesentlich schwerer war die Aufgabe im Griechisch-Römischen Stil bis 130 Kilogramm für Eduard Popp, der es mit dem Weltmeisterschafts-Dritten Balasz Kiss zu tun bekam. Schon früh ging der Unterländer Sportler des Jahres durch eine Zwei-Punkte-Wertung in Führung, die er bis in die letzte Minute hinein verteidigen konnte. Als Kiss nach 5:20 Minuten auf 1:2 verkürzen konnte, wurde es nochmal eng für Popp, der den knappen Vorsprung jedoch routiniert über die Zeit brachte und seinem Team einen 5:0-Vorsprung bescherte.

Eng war auch der Kampf von Valentin Lupu gegen Florian Losmann (Griechisch-Römisch 61 kg). Lupu konnte zwar einen schnellen 0:2-Rückstand zum 2:2 ausgleichen, musste aber aufgrund der höchsten Wertung für den Gegner einen Teampunkt zum 1:5 abgeben.

Auch Stefan Kehrer tat sich im Anschluss im 98kg Freistil gegen Armands Zvirbulis sehr schwer und konnte bei seiner 0:12-Punktniederlage die höchste Wertung für den WM-Neunten von 2015 gerade noch verhindern, so dass Freiburg nur drei Siegpunkte zum 4:5 gutgeschrieben bekam.

Dann kam Punktegarant Recep Topal, der mit einer gewohnt konzentrierten Leistung den Deutschen Meister Manuel Wolfer in Bedrängnis brachte und kurz vor dem Schultersieg stand, eher der Mattenrichter zur Überraschung aller auf Schultersieg für Wolfer entschied. Topal verstand erst nicht wie ihm geschah und jubelte über seinen vermeintlichen Schultersieg, ehe auch ihm klar wurde, dass an dieser Stelle eine sehr fragwürdige Entscheidung zu Gunsten des Gegners gefällt worden war und er seine erste Saison-Niederlage kassiert hatte. „Die Aktion ging ganz klar von Recep aus, da kannst du als Kampfrichter doch nicht den Angreifer bestrafen“, echauffierte sich Trainer Marcus Mackamul noch nach Beendigung des Kampfabends. „Diese Fehlentscheidung hätte uns den Sieg kosten können.“

Statt mit einem 9:4-Vorsprung mussten die RED DEVILS mit einem 5:8-Rückstand in die Pause gehen. „Da hat sich dann aber wieder der Charakter des Teams gezeigt“, so Mackamul. „Alle haben bewiesen, dass sie einen Hintern in der Hose haben. Jeder hatte zu diesem Zeitpunkt gewusst, worum es ging.“

Mit einer Jetzt-erst-recht-Reaktion gingen die RED DEVILS in Person des harten Arbeiters Bogdan Eismont wieder auf die Matte. Wie gewohnt kämpfte der 86kg-Grecomann auch gegen Maximilian Remensperger bis zum Umfallen und erarbeitet sich einen 4:1-Punktsieg, der die Ringer des SV Heilbronn am Leinbach wieder auf 7:8 heran brachte.

Auch „Mister zuverlässig“ Christian Fetzer lieferte gegen Ivan Droby wieder eine starke Leistung ab und erarbeitete sich einen 6:0-Punktsieg, mit dem die RED DEVILS mit 9:8 in Führung gingen.

Taimuraz Friev gegen Ion Vasilachi lautete die nächste Begegnung, in der der Freiburger zwar ein 1:0 vorlegen konnte, in der dann aber Friev – ebenfalls die Zuverlässigkeit in Person – aufdrehte und am Ende einen 11:1-Punktsieg zum 12:8 landete.

Christian Maier hätte dann im 75kg Freistil gegen Stefan Käppeler den Sack schon zumachen können, doch musste er den Kampf nach einer 1:0-Führung mit 1:12 abgeben.

Wieder einmal hing der Ausgang des Kampfabends beim Stand von 12:11 für die RED DEVILS von Fabian Fritz ab, der in der Klasse Griechisch-Römisch bis 75 Kilogramm Kenan Halac in Schach halten musste. Der 28-Jährige behielt die Nerven, beherrschte den Gegner und feierte nach knapp viereinhalb Minuten einen Schultersieg. Die RED DEVILS hatten mit 16:11 gewonnen.

„War das ein Krimi“, schnaufte Marcus Mackamul nach dem Ende durch. „Ich bin fix und fertig, aber gleichzeitig unheimlich stolz auf das Team, nachdem sie das Ding nach der umstrittenen Schulter-Niederlage von Recep Topal nochmal gedreht haben.“

Zum Abschluss der Vorrunde belegen die RED DEVILS nun mit fünf Siegen und nur einer Niederlage den zweiten Tabellenplatz der Bundesliga Südwest. Der Rückstand auf den noch ungeschlagenen Tabellenführer Mainz beträgt zwei Punkte, der Vorsprung auf den Dritten Adelhausen bereits drei Punkte. „Wir haben die Vorrunde für unsere Verhältnisse optimal gestaltet und haben gezeigt, dass man uns in der Bundesliga ernst nehmen muss“, resümierte Mackamul die Vorrunde.

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