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Neues von den RED DEVILS

18:11 in Nackenheim – Auswärtspremiere geglückt

Mit einem 18:11-Sieg beim SV Alemannia Nackenheim haben die RED DEVILS Heilbronn nicht nur der Anschluss an die Tabellenspitze der Bundesliga Südwest gehalten, sie konnten sich auch vom Tabellenvierten Adelhausen absetzen und den Vorsprung in der Tabelle auf drei Punkte ausbauen.

Im Nackenheimer Hexenkessel begann der Nachmittag für die RED DEVILS vor 300 Zuschauern mit einer 0:9-Punktniederlage für Levan Metreveli gegen den in dieser Saison bisher ungeschlagenen Khasan Khusein Badrudinov im Freistil 57kg.

Das 0:3 nach diesem Kampf sollte der einzige Rückstand der RED DEVILS in dieser Begegnung sein, denn im Anschluss machte Eduard Popp gegen den 30 Kilogramm leichteren Tamerlan Paschajew kurzen Prozess und gewann nach nur 1:16 Minuten Kampfzeit mit Technischer Überlegenheit.

Höchst emotional lief dann der Kampf von Valentin Lupu gegen Bayran Shaban ab. In dem von vielen Nickligkeiten geprägten Duell ließ sich „Vale“ nicht aus dem Konzept bringen und holte nach 3:58 Minuten den verdienten Sieg – Technische Überlegenheit, Zwischenstand 8:3 für die Ringer des SV Heilbronn am Leinbach!

Das spannendste Duell des Tages lieferten sich dann im 98kg Freistil Stefan Kehrer und Robin Ferdinand. Beim Stand von 6:2 für den Nackenheimer konnte Kehrer mit Müh und Not eine Schulterniederlage abwenden und kurz darauf selbst mit 9:6 in Führung gehen. Doch Ferdinand kämpfte sich zurück, machte zwei 2er-Wertungen zum 10:9, ehe erneut Kehrer zweimal punkten und mit 11:10 in Front gehen konnte. Exakt drei Sekunden fehlten Stefan Kehrer dann zu seinem ersten Saisonsieg, doch dann machte Ferdinand den entscheidenden Move zum 12:11.

Im letzten Kampf vor der Pause bewies Recep Topal erneut seine Klasse und setzte seine Siegesserie fort. Nach 3:53 Minuten gewann er seinen Kampf gegen Islam Koray Cakici im 66 kg Freistil mit Technischer Überlegenheit, so dass die RED DEVILS mit einer komfortablen 12:4-Führung in die Pause gehen konnten.

Auf relativ verlorenem Posten stand nach der Pause Bogdan Eismont gegen den ebenso bisher unbesiegten Arkadiusz Kulynycz, doch konnte der Routinier mit dem Einsatz von Schweiß und Blut die volle Punktzahl für den Gegner verhindern, so dass die Gastgeber nur auf 7:12 verkürzen konnten.

Christian Fetzer sorgte dann dafür, dass Nackenheim keine Aufholjagd mehr starten konnte, denn der Greco-Spezialist konnte seinen 71-Kilo-Kampf gegen Wladimir Berenhardt ungefährdet mit 4:0 nach Punkten gewinnen.

Für die Entscheidung sorgte dann Taimuraz Friev im Freistil 80kg gegen Osman Kubilay Cakici. Mit einem 9:2-Punktsieg brachte er die RED DEVILS uneinholbar mit 16:7 in Führung, so dass am Ende kein allzu großer Druck mehr auf Zaur Efendiev und Fabian Fritz mehr lastete. Dennoch holte Efendiev mit einem 10:6-Punktsieg gegen Danilo Bauer zwei weite Punkte, während Fabian Fritz gegen Zoltan Levai vier Punkte durch Technische Überlegenheit abgeben musste.

„Wir haben einen verdienten Sieg eingefahren, das Team hat wieder einmal Charakter gezeigt“, lobte Trainer Marcus Mackamul seine Mannen, betonte aber auch, dass die RED DEVILS vom Verletzungspech des Gegners profitierten, das die Nackenheimer zu kurzfristigen Umstellungen gezwungen hatte. Begeistert zeigte sich der Coach auch von der Stimmung im kleinen Nackenhemer Hexenkessel. „Das ist die Atmosphäre, die man als Ringer braucht. Die Leute sitzen direkt an der Matte, das ist Ringkampfsport pur.“

Bereits am Samstag um 19.30 Uhr geht es für die RED DEVILS in der Römerhalle mit dem Heimkampf gegen den ASV Urloffen weiter.

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