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11:18 gegen Mainz – erste Bundesliga-Niederlage

Dass die Bäume in der Bundesliga nicht in den Himmel wachsen, mussten die RED DEVILS Heilbronn am Samstagabend in der Römerhalle feststellen: Der Aufsteiger unterlag gegen den ASV Mainz 88 mit 11:18 Punkten.

Der Abend startete fast schon gewohnt erfolgreich mit einem deutlichen 48:8-Sieg der zweiten Mannschaft in der Bezirksklasse gegen den KSV Lauffen. Und auch das Bundesligateam hatte sich für den Abend Einiges vorgenommen, doch tat sich das Team von Trainer Marcus Mackamul vor 725 Zuschauern schwer.

Gleich zu Beginn musste der bis dato ungeschlagene Levan Metreveli im Freistil 57 kg gegen Beka Bujiashvili Federn lassen. Schon nach 2:19 Minuten lag der kleine Spanier mit 0:8 zurück, konnte beim Stand von 0:10 dann aber nach 4:14 Minuten doch noch gegen den georgischen Meister von 2015 punkten, so dass die Gäste aus Mainz beim 3:10 nur drei statt der durchaus möglichen vier Punkte gutgeschrieben bekamen.

Doch schon im zweiten Kampf konnten die RED DEVILS den Punktestand ausgleichen. Eduard Popp lieferte gegen seinen über 30 kg leichteren Kontrahenten Wladimir Remel seine bisher beste Saisonleistung ab und konnte einen 13:0-Punktsieg erringen.

Regelrecht überrumpelt wurde Valentin Lupu im Greco 61 kg gegen Ilir Sefai. Schon nach 25 Sekunden lag der Mainzer mit 10:0 in Führung. Zwar konnte Lupu zwischenzeitlich auf 4:13 verkürzen, doch machte Sefai dann den Sack zu und holte durch Technische Überlegenheit beim Stand von 19:4 vier weitere Punkte für die Gäste.

Im Duell des amtierenden Deutschen Meisters Stefan Kehrer gegen den Deutschen Meister von 2015, Gabriel Stark, im Freistil 98 kg hielt RED DEVIL Kehrer zwar gut dagegen, musste sich aber mit 0:3 Punkten geschlagen geben, so dass die RED DEVILS mit 3:9 schon zu diesem frühen Zeitpunkt mit dem Rücken an der Wand standen.

Im 66 kg Freistil kam der Türke Recep Topal zu seinem zweiten Einsatz für die RED DEVILS. Er musste sich mit dem Deutschen Vizemeister von 2016 und 2017, Niklas Dorn messen – und er konnte den Rückstand seines Teams durch einen 5:2-Punktsieg zur Pause auf 5:9 heranbringen.

Zum Beginn der zweiten Halbzeit konnte man dann gespannt darauf sein, ob Bodgan Eismont – wie in den ersten beiden Heimkämpfen – erneut ein Zeichen setzen könnte. Doch hieß sein Gegner diesmal Mark Madsen, seines Zeichens Silbermedaillengewinner von Rio 2016, und dieser ließ sich von dem Routinier der RED DEVILS nicht aus dem Konzept bringen und feierte einen 5:0-Punktsieg zum 5:11.

Dann startete mit dem Kampf von Christian Fetzer im Greco 71 kg gegen Ruslan Kudrynets die Aufholjagd der RED DEVILS. Der EM-Zweite von 2005 landete einen 8:3-Punktsieg zum Zwischenstand von 7:11, eher dann Taimuraz Friev zum gefeierten Kämpfer wurde. Der 13. der Olympischen Spiele in Rio brauchte nur 41 Sekunden um den amtierenden Deutschen Meister Tim Müller durch Technische Überlegenheit zu besiegen und den Punktestand auf 11:11 auszugleichen.

Sollten es die RED DEVILS erneut schaffen, wie schon gegen Adelhausen in den letzten beiden Kämpfen des Abends das Blatt zu wenden? Ein Blick auf die Aufstellung der Mainzer an diesem Abend genügte, um das aufglimmende Optimismus-Flämmchen schnell wieder erlöschen zu lassen – denn mit Soner Demirtas und Balint Korpasi warteten zwei amtierende Europameister und WM-Dritte auf die Heilbronner Zaur Efendiev und Fabian Fritz. Die beiden Ringer der Gäste wurden dann auch ihren Favoritenrollen gerecht. Demirtas brauchte vier Minuten, um durch Technische Überlegenheit vier Teampunkte gegen den Serben Efendiev einzufahren, der sich sicherlich einen anderen Einstand bei den RED DEVILS gewünscht hätte. Korpasi kam zwar gegen Fabian Fritz bei seinem 11:0-Punktsieg nicht auf die volle Punktzahl, doch machte er damit die 11:18-Niederlage der RED DEVILS vollends perfekt.

„Wir müssen neidlos anerkennen, dass Mainz heute bärenstark und für uns nicht zu bezwingen war“, zollte RED DEVILS Coach Marcus Mackamul dem Gegner seinen Respekt. Dennoch sah er die Leistung seines Teams positiv: „Es lief zwar nicht so ideal wie bei den Kämpfen davor, aber wir haben gut dagegen gehalten und gegen einen mit Hochkarätern besetzten Gegner gut gekämpft.“

Die höchste Anerkennung, so Mackamul weiter, sei es gewesen, dass Mainz gegen die RED DEVILS „personell alles aufgefahren hat und mit einer Aufstellung wie in den Playoffs angetreten ist.“

Jetzt heißt es für die RED DEVILS die Niederlage schnell zu verarbeiten und abzuhaken, denn bereits am Dienstag (15 Uhr) steht der erste Auswärtskampf der Saison beim SV Alemannia Nackenheim an.

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