RED DEVILS Blog

Neues von den RED DEVILS

Ringen total in der Römerhalle

Lange mussten die Ringerfans der Region warten, doch am Wochenende kommen sie endlich auf ihre Kosten – und das gleich doppelt, denn die RED DEVILS Heilbronn empfangen zuerst am Samstag (19.30 Uhr) den RV Lübtheen, bevor dann nicht mal 24 Stunden später der ASV Mainz 88 in der Römerhalle gastiert.

Erst das Tabellenschlusslicht, dann ein paar Stunden später der Ligaprimus – eine Konstellation, die durchaus auch die eine oder andere psychologische Gefahr bergen kann. Headcoach Andrei Puscas ist gefordert, damit sein Team gegen Lübtheen die Gedanken an den wichtigen Kampf gegen Mainz aus den Köpfen verbannt. „Wenn wir uns gegen Lübtheen einen weiteren Ausrutscher leisten, hilft uns auch ein Sieg gegen Mainz nicht viel. Deshalb muss der Fokus am Samstag einzig und allein auf Lübtheen liegen“, so der Trainer der RED DEVILS.

Rund 600 Kilometer müssen die Ringer des RV Lübtheen zurücklegen, ehe sie in der Neckargartacher Römerhalle ankommen. Mit ihrem Standort im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) sind sie so etwas wie die Exoten der Bundesliga-Staffel Nordwest und in jedem Fall das Team, das während der Hauptrunde die meisten Kilometer zurücklegen muss. Bisher hatten sich die weiten Auswärtsfahrten für die Athleten aus der knapp 5.000 Einwohner zählenden und aus 19 Ortsteilen bestehenden Landstadt jedoch nicht wirklich gelohnt. Beim RC CWS Düren-Merken gab es eine 4:18- und beim TV Aachen-Walheim eine 7:18-Niederlage. Dafür machten die Mecklenburger am letzten Wochenende dem SV Alemannia Nackenheim beim 16:17 zuhause lange Zeit das Leben sehr schwer und bewiesen dabei, dass der aktuell letzte Tabellenplatz nur eine vorübergehende Momentaufnahme sein kann.

Besonders zu beachten ist beim RV Lübtheen das 20-jährige Eigengewächs Andrej Ginc, seines Zeichens amtierender Junioren-Europameister und 13. der Junioren-WM, sowie 130-Kilo-Mann Artur Omarov, der auf die Erfahrung von sechs WM- und acht EM-Teilnahmen zurückgreifen kann und bei den beiden Auswärts-Niederlagen jeweils punkten konnte.

Sobald die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen Lübtheen dann gelöst ist, wird der Fokus aller Beteiligten auf dem Saisonhöhepunkt gegen Mainz liegen.

Eigentlich hätte der Kampf der beiden erklärten Staffel-Favoriten bereits am 15. September stattfinden sollen, er musste jedoch aufgrund eines Nationalmannschafts-Lehrgangs des Deutschen Ringerbundes abgesagt bzw. verschoben werden. Die Statuten des DRB besagen, dass für Ringer, die mit dem Nationalteam unterwegs sind, Einzel-Nachholkämpfe beantragt werden können. Fallen dadurch mehr als zwei Kämpfe an einem Abend aus – was durch die Teilnahme von Eduard Popp, Pascal Eisele und Frank Stäbler der Fall war – muss der komplette Kampf verschoben werden.

Sobald am Sonntag um 17 Uhr die beiden Ringer im Freistil bis 57 Kilogramm zum ersten Kampf des Abends auf die Matte gehen, dürfen sich die Zuschauer auf die Crème de la Crème beider Teams freuen. So weit es die 28-Punkte-Grenze erlaubt, werden sowohl der ASV Mainz 88 als auch die RED DEVILS Heilbronn ihre besten Ringer ins Rennen schicken, um dem direkten Konkurrenten um den Einzug in die Playoffs einen Dämpfer zu verpassen. Auch wenn die Aufstellung der Teams im Normalfall bis zum Wiegen der Athleten 45 Minuten vor dem Start ein gut gehütetes Geheimnis bleibt, ist doch schon früh durchgesickert, dass neben den beiden Nationalmannschafts-Ringern Eduard Popp und Pascal Eisele auch Doppelweltmeister Frank Stäbler am Sonntag in das rote Trikot mit dem großen Lidl-Logo schlüpfen wird.

Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag mit dem letztjährigen RED DEVIL Etka Sever, der nicht nur den Verein, sondern auch die Gewichtsklasse gewechselt hat und am Sonntag gegen seinen Trainingspartner Eduard Popp antreten muss.

BITTE BEACHTEN:

Besuchern der Heimkämpfe wird empfohlen, ihr Fahrzeug an den Parkplätzen des Freibads „Gesundbrunnen“, Römerstraße 171, 74078 Heilbronn abzustellen. Die RED DEVILS haben zusammen mit Transport und Personaldienstleistungen M. Künzel von dort einen Shuttleservice zur Römerhalle eingerichtet. Der Shuttleservice beginnt zwei Stunden vor Kampfbeginn und endet eine Viertelstunde vor Beginn. Nach den Kämpfen bringen die Shuttles die Besucher bis eine Stunde nach Kampfende zurück zu ihren Fahrzeugen. Fußweg Parkplatz zur Römerhalle: 1,3 km, ca. 15 Minuten.

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