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„Finale oho“ – RED DEVILS schreiben mit Sieg in Mainz Geschichte

Die Erfolgsgeschichte der RED DEVILS Heilbronn geht weiter: Mit einem 16:13-Sieg beim ASV Mainz 88 hat das Team von Headcoach Andrei Puscas erstmals das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft erreicht!!!

Gegner im Finale ist voraussichtlich der SV Wacker Burghausen, der nach dem 13:13 im Hinkampf mit 17:11 gegen den TuS Adelhausen gewonnen und sich damit sportlich für das Finale qualifiziert hat. „Voraussichtlich“ deshalb, weil davon auszugehen ist, dass Adelhausen gegen die Wertung aufgrund der Vorkommnisse des Hinkampfes nochmal Einspruch einlegen wird.

Der erste Finalkampf findet am kommenden Samstag, 19.1.2019, um 19.30 Uhr in der Römerhalle in Heilbronn-Neckargartach statt, bevor die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft am 26. Januar auswärts entschieden wird.

„Für uns geht mit dem Finaleinzug ein absoluter Traum in Erfüllung. Das Finale ist die Belohnung für einen sehr langen Weg, den wir mit dem Team zurückgelegt haben. Das macht mich sehr stolz“, freute sich RED DEVILS Chef Jens Petzold. „Zeit zum Feiern bleibt leider keine, denn am Samstag steht schon der erste Finalkampf bei uns zuhause an, und dieser bringt sehr viel Arbeit mit sich.“

Über 100 Heilbronner Fans waren mit nach Mainz gekommen, um ihr Team anzufeuern. Doch bis zur Halbzeit waren die anfangs so optimistischen Mienen weitgehend erstarrt, denn die Kämpfe liefen nicht für den Favoriten. Nach nur 19 Sekunden hatte sich Konstantin Schmidt schon per Schulterniederlage dem Mainzer Cihat Liman beugen müssen. Eduard Popp hatte beim Freistil-Duell gegen Wladimir Remel zwei weitere Punkte abgegeben, so dass die Gastgeber nach zwei Kämpfen mit 6:0 führten und damit den Fünf-Punkte-Rückstand aus dem Hinkampf bereits wett gemacht hatten.

Den ersten Heilbronner Punkt holte Levan Metreveli beim 4:3-Punktsieg gegen Ilir Sefaj, doch baute der ASV Mainz durch einen 11:1-Sieg von Etka Sever gegen Bogdan Eismont den Vorsprung auf 9:1 aus. Ein starker Abdolmohammad Papi verkürzte vor der Pause durch einen 14:3-Sieg gegen Dawid Ersetic auf 9:4.

„Wir gewinnen noch 16:13“, orakelte Trainer Andrei Puscas in der Pause optimistisch und stieß dabei auf ungläubige Gesichter beim RED DEVILS Anhang. Doch der Headcoach sollte tatsächlich Recht behalten.

Taimuraz Friev verkürzte nach der Pause durch ein 11:0 gegen Johannes Deml auf 7:9, George Bucur gleich mit einem 8:4 gegen Tim Müller zum 9:9 aus.

Was dann folgte, wird als „die Kopfklammer ins Finale“ in die Annalen eingehen. Nach 34 Sekunden setzte Pascal Eisele gegen Yasin Yeter seinen gefürchteten Spezialgriff ein, zwei Sekunden später lag sein Gegner auf den Schultern – die 13:9-Führung und gleichzeitig die sichere Finalteilnahme für die RED DEVILS Heilbronn. In der Gesamtrechnung neun Punkte Vorsprung – selbst wenn Frank Stäbler im Anschluss einen 4er gegen Ruhulla Gürler abgegeben hätte, wäre nichts mehr passiert. Doch „Franky“ tat den Mainzern nicht den Gefallen und behielt mit 12:1 die Oberhand. Dass Oleg Motsalin im letzten Kampf gegen Timur Bizhoev nochmal vier Punkte abgeben musste, wurde am Ende von seinen feiernden Teamkameraden nur noch als Randnotiz wahrgenommen.

„Finale oho“ tönte es noch lange nach dem Ende der Kämpfe aus der Kabine der RED DEVILS, die ihren Finaleinzug gebührend feierten und auch auf der Heimfahrt im Mannschaftsbus noch bis zur Ankunft an der Römerhalle „So sehen Sieger aus“ skandierten.

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