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Verzicht auf Bundes- und Landesliga 2020/21

Lange hatten die Verantwortlichen der RED DEVILS Heilbronn mit sich gerungen, jetzt haben sie eine Entscheidung gefällt: Die erste Mannschaft wird in der Saison 2020/21 nicht in der Ringer-Bundesliga antreten. Auch die zweite Mannschaft wird in dieser Saison nicht in der Landesliga auf die Matte gehen.

„In der aktuellen Corona-Lage gibt es einfach zu viele Fragezeichen, um vernünftig für die Saison planen zu können“, sagt RED DEVILS-Chef Jens Petzold. „Keiner weiß, wann die Saison tatsächlich beginnen würde – sprich, die Probleme beginnen schon bei der Hallenreservierung für feste Termine. Dann treten bei jedem Bundesliga-Kampf in beiden Teams acht ausländische Ringer an, die zum großen Teil extra für die Kämpfe nach Deutschland kommen. Dürfen diese aus Ländern wie Russland, Georgien, der Türkei oder Spanien überhaupt einreisen? Wenn die Saison beginnen würde, wieviele Zuschauer dürften wir reinlassen?“

Ausschlaggebend für die Entscheidung gegen einen Start in der Saison 2020/21 waren jedoch zwei Gründe. Jens Petzold: „Zum einen spielen die Finanzen eine sehr große Rolle. Ein Großteil unserer Sponsoren würde zwar an Bord bleiben, aber Corona ist auch an ihnen nicht spurlos vorbeigegangen und wir müssten ziemlich sicher mit einer Unterdeckung an den Start gehen. Das wäre unverantwortlich, zumal wir ja auch nicht mit einer normalen Zuschauerzahl und Gastronomie-Einnahmen planen könnten. Für mich persönlich spielt jedoch die Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitglieder die Hauptrolle. Wäre nur ein Sportler oder ein Zuschauer in der Halle, der das Virus in sich trägt, würden sich womöglich zahlreiche Sportler, Helfer oder Zuschauer anstecken – das wäre mir zu heiß.“

Die Absage der Saison 2020/21 in der Bundes- und Landesliga kommt jedoch nicht einem Rückzug gleich. Vielmehr werden die RED DEVILS mit beiden Teams für ein Jahr aussetzen, können dann aber nach einem Jahr wieder in derselben Liga einsteigen. Sowohl der Deutsche Ringer-Bund als auch der Württembergische Ringer-Verband stellen den Teams eine Teilnahme frei und verhängen keine Sanktionen, wenn sich ein Verein für ein Jahr Pause entscheidet.

„Die Situation ist natürlich absolut unbefriedigend für unsere Sportler und Fans, das ist uns bewusst. Aber manchmal braucht es leider unpopuläre Entscheidungen. Wir gehen nun sozusagen einen Schritt zurück, um danach weitere Schritte nach vorn gehen zu können“, so Jens Petzold.

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