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13:14-Niederlage im ersten Finale – noch ist alles offen

Im ersten Finalkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft haben die RED DEVILS gegen den favorisierten SV Wacker Burghausen mit 13:14 verloren.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Römerhalle erlebten 1500 Zuschauer einen denkwürdigen Abend, der mit der von Doriane Kamdem Mabou live vorgetragenen Nationalhymne begann.

Sportlich startete der Abend nicht wunschgemäß für die Hausherren, denn Bekir Sahin musste sich im ersten Kampf Vladimir Egorov mit 0:13 beugen.

Dass Eduard Popp schon nach etwa mehr als einer Minute mit Technischer Überlegenheit gegen Leon Kahric vier Punkte holte, war weniger der Stärke des Olympiafünften zu verdanken als eher der Tatsache, dass Burghausen seinen um 25 Kilogramm leichterer Gegner „opferte“, um sich mit dessen Minus-zwei-Handicappunkten für das 28-Punkte-Limit mehr Luft für einen starken ausländischen Ringer zu verschaffen. Popp konnte dies egal sein – er brachte sein Team mit 4:3 in Führung.

Die folgenden drei Kämpfe bildeten die Schlüsselkämpfe, die über Sieg oder Niederlage entscheiden sollten – und alle drei gingen knapp an die Gäste. Erst gab Dustin Scherf trotz zwischenzeitlicher 5:0-Führung beim 5:8 gegen Fabian Schmitt zwei Punkte ab, dann unterlag Taimuraz Friev gegen Erik Thiele mit 2:3. Als dann auch noch George Bucur gegen Cengizhan Erdogan ein 0:7 einstecken musste und der SV Wacker Burghausen zur Pause 8:4 führte, war allen Beteiligten klar, dass an diesem Abend der gewünschte Drei- oder Vier-Punkte-Vorsprung wohl nicht mehr drin war.

Pascal Eisele besiegte zwar Eugen Ponomartschuk mit 10:1, doch gab im Anschluss Christian Fetzer (0:4 gegen Michael Widmayer) zwei weitere Punkte ab zum 7:10.

Doch dann kam Kamal Malikov, dem die Überraschung des Tages gelang. Nach 1:58 Minuten feierte er gegen Benjamin Sezgin einen Schultersieg zum 11:10 und sorgte damit für großen Jubel in der Arena. Die Freude über die vier Punkte hielt jedoch nicht lange an, denn nun folgte eine von vorneherein einkalkulierte deutliche Niederlage des 45-jährigen Routiniers Michèle Rauhut gegen den Weltklasse-Athleten Magomedmurad Gadzhiev zum 11:14.

Um sein Team noch zum Sieger des ersten Finales zu machen, hätte Frank Stäbler im letzten Kampf des Abends mit einem Schultersieg oder mit Technischer Überlegenheit gegen seinen besten Freund Matthias Maasch gewinnen müssen. Da die beiden jedoch ganz genau die Stärken und Schwächen des Gegners kennen, musste sich Stäbler einen mühevollen 4:0-Sieg erarbeiten, mit dem er für den Endstand von 13:14 sorgte.

Nun müssen die RED DEVILS am nächsten Samstag mit einem Punkt Rückstand im Gepäck die Reise nach Burghausen antreten. „Die Ausgangslage ist dennoch nicht allzu schlecht. Wir haben natürlich den einen oder anderen Punkt hier liegen lassen, der uns weh tut, aber wir haben dennoch keine allzu schlechte Ausgangslage. Bei nur einem Punkt Rückstand kann noch viel passieren. Wir werden in jedem Fall Gas geben“, blickt Eduard Popp durchaus optimistisch auf das zweite Finale. Geflasht war der Schwergewichts-Ringer von der Atmosphäre in der Halle: „Früher ist man irgendwo hingefahren, um sich ein Finale anzuschauen. Jetzt findet das Ganze hier 500 Meter von dem Haus statt, in dem ich aufgewachsen bin. Das ist der Wahnsinn. Und dann bei einer solchen Stimmung. So etwas zuhause zu erleben, ist schon phänomenal. Es war immer ein Traum, so etwas mal in Heilbronn erleben zu können. Dass das jetzt Realität wurde, werden wir wohl erst später richtig realisieren.“

Am kommenden Samstag steht nun das zweite Finale in Burghausen an, zu dem definitiv ein Fanbus fahren wird. Anmeldungen nehmen die RED DEVILS per Mail an marketing@reddevils-heilbronn.de entgegen.

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