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13:7 in Schorndorf – RED DEVILS gewinnen das Derby

Mit einem 13:7-Auswärtssieg im Derby beim ASV Schorndorf festigen die RED DEVILS Heilbronn ihren zweiten Platz in der Bundesliga Südost. Den Grundstein für den Sieg legte der Deutsche Vizemeister vor über 1.000 Zuschauern bereits vor der Pause.

Der Abend startete mit den Schlüsselkämpfen von Anatolii Buruian gegen Engin Cetin (57 kg Freistil) und Eduard Popp gegen Jello Krahmer (130 kg Griechisch-Römisch). Buruian war bereits mit 2:6 in Rückstand gelegen, ehe er den Kampf trotz einer Gesichtsverletzung – er musste nach Kampfende unter dem Auge genäht werden – kurz vor dem Ende noch drehen und in einen 8:6-Sieg umwandeln konnte. Eduard Popp nutzte gegen seinen Trainingspartner Krahmer eine Unachtsamkeit seines Konkurrenten und feierte einen 5:1-Punktsieg.

Mit einer Energieleistung im dritten Kampf startete Dustin Scherf nach viereinhalb Minuten eine fulminante Aufholjagd gegen Razvan Arnautu, machte aus einem 0:8-Rückstand noch ein 7:8 und ärgerte sich am Ende, dass er den Kampf nicht noch gewinnen konnte. Doch er gab damit nur einen Zähler ab – statt 3:3 hieß es nach diesem intensiven Fight 3:1 für die Devils.

Da Patryk Dublinowski gegen Ertugrul Agca auch nur mit 1:2 unterlag und George Bucur gegen den jungen Jeremy Wild einen Überlegenheitssieg feierte, ging es mit einer deutlichen 7:2-Führung der RED DEVILS in die Pause.

Nach der Pause verkürzten die Gastgeber in Person des U23-Europameisters von 2017 Zakarias Berg auf 6:7. Der Schwede feierte nach 4:08 Minuten einen Überlegenheitssieg gegen Marius Braun.

Im siebten Kampf hätte die Begegnung nochmal zu Gunsten der Schorndorfer Spartaner kippen können, als Christian Fetzer gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Idris Ibaev ran musste. Der Heilbronner Routinier lag nach knapp zwei Minuten schon mit 4:1 in Führung, doch glich der Schorndorfer zum 4:4 und später zum 5:5 aus. Erst vier Sekunden vor dem Ende landete Christian Fetzer die entscheidende Wertung zum 6:5 und war danach überglücklich: „Idris Ibaev ist der Shooting Star der Saison, den man erstmal schlagen muss. Ich wusste, dass es gegen ihn richtig schwer werden würde, ich war aber taktisch top eingestellt und bin happy, dass es zu einem Sieg gereicht hat.“

In einem weiteren Kampf auf Biegen und Brechen landete Khusey Suyunchev gegen Pouria Taherkhani einen 4:1-Punktsieg und baute damit die Führung der RED DEVILS auf 10:6 aus.

Einen Zähler musste das Team von Headcoach Patric Nuding in den letzten beiden Kämpfen noch erreichen, um den Derbysieg in trockene Tücher zu bringen. Dafür sorgte dann Haydar Yavuz. Obwohl der Türke nach drei Minuten gegen Dawid Wolny mit 0:1 zurückgelegen war, drehte er den Kampf nach der Pause, gewann noch deutlich mit 12:1 und sorgte für großen Jubel bei den zahlreichen mitgereisten Fans, die lautstark „Auswärtssiege sind schön“ sangen.

Dass Fabian Fritz am Ende beim 2:4 gegen Maximilian Schwabe ebenfalls eine starke Leistung auf die Matte brachte, fiel nicht mehr ins Gewicht. Der Derbysieg war eingetütet!

„Wir haben heute acht sehr enge Kämpfe gesehen und die beiden Teams haben Werbung für den Sport gemacht. Die Einstellung unser Mannschaft war wieder bombig und jeder Einzelne von uns ist über sich hinausgewachsen“, freute sich Trainer Patric Nuding über den gelungenen Derby-Auftritt.

Wieviel die beiden Punkte beim direkten Konkurrenten um Platz zwei wert sind, wird sich schon am Sonntag herausstellen. Während die RED DEVILS um 15 Uhr den Tabellenletzten AC Lichtenfels in der Römerhalle empfangen, muss der ASV Schorndorf zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Burghausen reisen.

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Bereits im Vorkampf waren die zweiten Mannschaften der beiden Vereine in der Landesklasse Württemberg aufeinander getroffen. Obwohl sich die RED DEVILS II aus dem Bundesliga-Team mit Levan Metreveli verstärkt hatten, schrammte man beim 16:17 knapp an einem Sieg vorbei. Metreveli, Damian Macun, Stefan Kamockij und André Timofeev holten die Punkte für die RED DEVILS II, für die Nico Breischaft an diesem Abend den spannendsten Kampf ablieferte. Eine Minute vor Schluss war der 16-Jährige gegen Luka Däffner schon mit 2:11 zurückgelegen, eher er noch eine Aufholjagd startete und am Ende beim 10:11 knapp einen Sieg verpasste.

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